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Zeltlager 2015

WülmersenZeltlager 2015

Wasserschloß Wülmersen (Trendelburg in Hessen)

Dieses Jahr sind wir mit einer Fahrtengemeinschaft unterwegs. Wir fahren zusammen mit den Stämmen Kropp, Haddeby, Harksheide und Solingen.

Hier könnt Ihr an unserem Lager Alltag dran teilhaben. Es kann sein, dass mal ein paar Berichte etwas verspätet veröffentlicht werden.

Wuelmersen

Samstag 11.7.2015
Heute haben wir mit dem Vorkommando unser Zeltmaterial kontrolliert und aufgebaut, damit wir uns noch einmal in Erinnerung rufen, welcher Handschlag gemacht werden muss damit das Zelt dann auch steht und nicht weg weht. Sieben Zelte wurden auf- und wieder abgebaut. Materialkisten ausgebessert und mit unserer Stammesmarkierung gekennzeichnet. Damit auch alle genug Knöf in den Armen hatten gab es Mittags einen Nudeleintopf und ein lecker Eis zum Nachtisch. Gespannt auf das Vorkommando gingen wir Abends erschöpft und Vorfreude auf das Lager auseinander.
 Freitag 17.7.2015  Heute Nachmittag war es dann endlich soweit, Material packen. Das Wetter war uns zugetan und wir konnten bei herrlichem Sonnenschein, der uns laut Petrus auch die nächsten Tage begleiten wird, ohne Hast einpacken. Ein kleiner Stamm zu sein hat nicht nur Nachteile, da man noch nicht so viel an Material hat. Der Vorteil ist, dass das gesamte Material inklusive der Schlafsäcke und Isomatten der Kinder in einen VW Bus passt. Nachdem der Bus voll und das Lager leer war ging es für drei auf die Straßen gen Kropp. Dort angekommen konnten wir mit Hilfe von zwei Kroppern das Material zügig auspacken und dort deponieren.
Samstag 18.7.2015 Das Vorkommando hat sich heute auf den Weg gen Süden gemacht um für uns mit den anderen VK´s das Lager aufzubauen. Es war sehr warm auf dem ganzen Weg gen Süden und so waren die Jungs dankbar gegen 21:30 den Lagerplatz zu erreichen. Dort stand auch schon der LKW aus Kropp, indem auch unser Material drin Platz hatte. Es wurden nur noch die drei Weiß Zelte aufgebaut und dann ging es nach dem Abendessen für alle in die Schlafsäcke damit sie für den kommenden Tag zum Aufbau gewappnet sind.
  Sonntag 19.7.2015 Wülmersen: Dank der neumodischen Medien die auf so einem Feldtelefon drauf sind ist man in guter Verbindung zur Vorhut in Wülmersen. Ich bekam gleich morgens ein hübsches Foto mit satten grünen Wiesen, herrlich grauem Himmel und bannig viel Regen. Freude war anders. Denn Zelte aufbauen im Regen ist nicht schön. Unsere Zelte bestehen aus imprägnierter Baumwolle und die wird ordentlich schwer. Am Abend standen alle Zelte fast perfekt. Morgen früh wird bei unserer Versammlungs Jurte (Yggdrasil) noch einmal das Dach neu hochgezogen, damit es die nächsten zwei Wochen uns Schutz vor Sonner und Regen bietet.
 Heiligenhafen: Es ist schon faszinierend wie sich Dinge wiederholen. Heute war der Aussendungsgottesdienst am Hafen. Die Kinder aufgeregt und aufgedreht. Sie können es kaum noch erwarten ins Zeltlager zu fahren. Ich konnte auch Sätze hören wie “ von mir aus können wir jetzt schon los fahren“. Petrus hat sich heute wohl gedacht, wenn die da unten im Nassen aufbauen dürfen, dann bekommen die da oben an der Ostsee auch ein wenig ab. So haben wir den Gottesdienst bei ein wenig Regen unter einem Dach feiern können. Zum Ende des Gottesdienstes bekamen wir von Pastorin Cäsar gemeinsam unseren Reisesegen für den morgigen Tag
 Montag 20.7.2015 Heute war der Tag der Tage. Es ging los in Richtung Zeltlager. Die Aufregung war teilweise so groß, dass ein paar schon eine halbe Stunde vor der Zeit am Bahnhof waren. Für viele von Ihnen ist es das erste Mal dass sie mehr als eine Woche von zuhause weg sind. Nachdem alles an Unterlagen verstaut war, hieß es Abschied nehmen für die nächsten beiden Wochen. Es war ein schöner und herzlicher Abschied als wir alle zusammen im Zug saßen und die Eltern sich winkender Weise von uns verabschiedeten. Und dann ging das Abenteuer Zug fahren los. Wir hatten sechs Mal umsteigen vor uns. Bis auf einmal waren es mehr als 8 Minuten sodass wir entspannt wechseln konnten. Der Zugwechsel ging dann so: Tür auf, Kinder raus. Fahrstuhl finden. 1. Partie Kinder in den Fahrstuhl, oben wieder aussteigen und dann die zweite Partie in den Fahrstuhl. Es lief super. Als wir im Zug in Buchholz saßen, wurde den Kindern regelrecht langweilig. Denn das war der längste Abschnitt die wir in einem Zug saßen. Kein spannendes Umsteigen mehr. Die erste Ruhephase seit dem Start. Da gab es dann das zweite Frühstück. Brotdosen wurden ausgepackt, und was für welche. Die eine größer als die andere und voll gefüllt mit allerlei Leckerem. In Hannover hatten wir einen kleinen konditionellen Tiefstand, doch je dichter wir dem Ziel kamen desto wacher wurden alle wieder. Und dann war es soweit. Der Endbahnhof war zu sehen. Das letzte Mal aussteigen. Und das hatte es in sich, denn dort gab es keinen Fahrstuhl. Also jedes Kind erst Treppe runter und dann um die Ecke und wieder hoch. Und sie haben es alle geschafft, denn nur mit der Hilfe der anderen kann man so etwas bewältigen.
Als die Kinder dann das Schloss von der Hauptstraße sahen kam eine Feststellung der Kinder:“ So cool hab ich mir das gar nicht vorgestellt“.
Die Augen wurden sehr groß als sie all die schwarzen Zelte sahen die das Vorkommando für uns aufgebaut hatten. Müde und kaputt ging es zu den Zelten und die Schlaflager wurden aufgebaut. Nachdem alle Stämme dann vollzählig waren, gab es die erste gemeinsame Mahlzeit am Abend. Nudeln mit Hackfleischsauce und zum Nachtisch eine Quarkspeise mit Obst. Die Kinder haben fleissig gefuttert. Im Anschluss ging es dann auch flott ins Zelt und in den Schlafsack. Es dauerte gar nicht lange und wurde sehr still auf dem Platz.
  Dienstag 21-7.2015  Heute war der erste Tag im Lager. Die Kinder wurden um 7:45 Uhr von den Blechbläsern geweckt um in den schönen neuen Tag zu starten. Nachdem alle einmal Wasser gesehen haben und unter der Bürste lang gehuscht sind ging es mit Becher und Messer zum Frühstück. Das war nur kein Frühstück. Das war ein großes Buffet. Es gab Gemüse, Wurst, Käse und sogar Fleischsalat. Margarine, Marmelade und das Nuskati standen schon auf den Tischen. Nachdem die Dienste verteilt wurden, ging es gegen halb zehn mit der Erkundungsralley weiter. Die Kinder liefen mit Ihren Kohten-/Jurtenleitern zusammen von einer Station zur nächsten und haben den Platz und sein Umfeld kennen gelernt. Das wichtigste am Ganzen, war der Standtort des Kiosks. Dort können sich die Kinder nach den Diensten am Mittag mit Naschi eindecken. All das wurde von ein wenig Niesel Regen begleitet. Am Nachmittag ging es dann zum Programm Punkt „Lagerbauten“. Es sind Bänke, Kochgeschirr Ständer und „Haustürschilder“ entstanden. Die ersten kleinen Verletzungen hatten wir heute dann auch, die alle mit Pflaster oder Kühlkissen behoben werden konnten. Es fielen Sätze: “Antje heute ist nicht mein Tag, ich brauch schon wieder ein Pflaster ! Das ist etwas da kann man zusammen drüber schmunzeln. Und dann der heiß ersehnte Moment. Die Kostüme durften nach dem Abendessen angezogen werden. All Kinder sahen total schick aus. Es gab sogar ein paar Hof Narren dabei. Und es lief sogar ein Henker mit herum. Alle haben sich sehr gefreut endlich das Kostüm anziehen zu können. Die erste Andacht und Singe Abend und dann ging es in die Nacht. Aber nicht für unsere. Denn heute war das komplette Heiligenhafener Dorf dran mit den Nachtwachen. Die Mäden haben um 22 Uhr alles eingeleitet. Gefolgt von der Kohte von Max und der Selbstverwaltungs Kothe der Jungs waren alle dabei. In ein paar Minuten haben dann auch die letzten Ihre Schicht beendet.  21.7.2015 Wuelmerse (40) (800x600)
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Mittwoch 22.7.2015 Die letzte Nacht war für alle Heiligenhafener sehr spannend. Denn alle drei Zelte hatten Nachtwache. Die Deerns durften von 22-23 Uhr die erste Schicht antreten. Gefolgt von Der Kothe mit Max, Lennart, Jonathan und Paul. Und die letzte Schicht von Mitternacht bis ein Uhr hatte die Selbstverwaltungs Kothe mit den Jungs.
Die Bitte der Braunen Halstücher dass ich Sie um 7:30 Uhr wecken soll damit sie rechtzeitig zu um 8 Uhr bei der Mitarbeiterrunde sind bin ich nachgekommen. Ich weiß nur nicht in welchem Traumland die sich herumgetrieben haben. Die wollten einfach nicht wach werden, so tief waren sie noch weg. Als sie vom regulären Wecken der Blechbläser wach wurden waren sie etwas perplex, dass es schon so spät war. Nichts desto trotz saßen sie pünktlich in der Runde. Nach dem Frühstück und den Diensten ging es dann in die erste Runde der AG´s. Es konnte sich in der Verkleidungs Jurte schick gemacht und Fotos gemacht werden. Oder aber man konnte Pfadfinder Kosmetik selbst herstellen, damit man sie dann später nachts nicht im Wald beim Geländespiel oder aber der Nachtwanderung sehen kann. Zwei unserer Jungs waren in der AG des Löffel Schnitzens. Andere wiederum haben sich Gesellschaft Spiele selbst gebaut die in der Innen Seite eines Lederbeutels eingebrannt wurden. Alle hatten sehr viel Spaß. Nach dem Mittag ging es dann das erste Mal zur Lagerbank. Die Kinder können sich dort einen Teil Ihres Taschengeldes abheben damit Sie sich mit ein paar Süßigkeiten eindecken konnten. Die Schlange am Kiosk war sehr lang denn für 2 Euro kann man sich gaaanz viel Naschi holen.
Gegen 15 Uhr ging es zum ersten Geländespiel. Die einzelnen Gruppen die gebildet wurden, mussten Rohstoffe wie Holz, Eisen, Erz usw. sammeln und erspielen, damit Sie Ihren König mit Zepter, Krone, Schwert und Schild ausstatten können. Die Gruppen haben die Händler gejagt um an die Rohstoffe heran zu kommen. Nur es gab ja nicht nur die Händler. Es gab auch Räuber, die dann auf einmal in der Gruppe standen und ein Stück der Rohstoffe geklaut haben. Also musste die Gruppe wieder los und einen Rohstoff Teil zu suchen. Alle Kinder kamen freudestrahlend nass geschwitzt zurück und im Anschluss konnten Sie gleich mit ein paar Mitarbeitern in einen kleinen Bach zum Abkühlen. Beim Abendbrot dann ein faszinierendes Phänomen. Nachdem wir die Spätzle mit Käse und Zwiebeln hatten, gab es noch Nachtisch. Boddermelks Klümp oder auch bekannt als Buttermilchsuppe mit Grießklößen. Ich war sehr erstaunt das die Kinder ankamen und meinten. „Ey Antje, das schmeckt voll gut“. Zum Abend hin ging es wieder ins Kostüm zum Anspiel und dann schnell ins Bett, weil alle vom Geländespiel recht kaputt waren.
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 Donnerstag 23.7.2015 Am heutigen Tag konnten die Kinder ihre Fähigkeiten bei den Ritterspielen testen um zu sehen welche Fähigkeiten Sie hatten. Zur gleichen Zeit konnten Sie auch wieder Ihre Kreativität bei den AGs ausleben. Unter anderem konnten Sie Windlichter aus Gläsern basteln, Waffenröcke nähen, Löffel aus Holz schnitzen, Kräuter Tees mischen, Briefumschläge und Karten aus Landkarten basteln, Sticken oder aber ein Foto Shooting in Mittelalterlicher Verkleidung aus der Verkleidungsjurte. Die Kinder verteilen sich auf viele der AGs Einige Deerns haben sich zum Fotoshooting getroffen und haben schöne Fotos machen können. Ein paar Jungs haben zusammen an der Schnitz AG teilgenommen.
Nachmittags ging es dann für die Stämme Solingen und Kropp zur Krukenburg wo sie auch übernachtet haben. Haddeby, Harksheide und Heiligenhafen sind vom Zeltplatz nach Bad Karlshafen gewandert wo sie ein wenig einkaufen konnten. Heute gab es nämlich wer wollte 5 € in der Lagerbank. Das Wetter ist hier etwas schwül und manchmal auch etwas erdrückend. So haben wir Fahrer einige der Wanderer im Ort vor Bad Karlshafen abgeholt und wieder zum Lagerplatz gebracht. Zur Abendrunde am Lagerfeuer waren wir eine kleine Runde zu der wir uns mit Spielen und Lieder singen getroffen haben. Nachdem wir gesungen, das „kotzende Känguruh“ gespielt und das Abendgebet gesprochen haben, hüpften alle schnell ins Bett.
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Freitag 24.7.2015 Nach dem Frühstück ging es ans widerholte Aufräumen der Schlafplätze. Manchmal räumt man mittags auf und dann dreht man sich nur einmal im Kreis und dann war wieder alles wie vorher, faszinierend. Vormittags ging es mit den AG´s weiter bevor wir am Nachmittag angefangen haben in den Zelten zu kochen. Bei der Abstimmung was gegessen werden soll, konnten wir uns auf Pfannkuchen einigen. Einmal herzhaft mit Käse, Bacon, gekochter Schinken oder aber Süß mit Obstsalat. Und abends ging es klar wieder in Kostümen zum Abend Programm mit Anspiel.Viele denken ok, das war doch alles. Weit gefehlt. Es wurde ja schon ein paar Tage ein ungewöhnliches Sommer Unwetter angemeldet. Ja, da hatten wir den ersten Teil davon. Es wurde abends dafür gesorgt, dass alle Zelte abgespannt waren. Tja, Nachts gegen halb zwei war es dann soweit. Es fing an zu regnen und das sehr stark. Man konnte vor lauter Regen nicht sehr weit schauen mit der Taschenlampe. Gegen 2:15 Uhr früh haben wir dann die Mädels und die eine Jungs Kothe aus dem Zelt geholt und in der Remise untergebracht. Das war Aufregung pur und total spannend. Nachdem wir alles an Schlafsäcken und Isomatten dort hatten ging es auch schon wieder zurück ins Land der Träume, das war dann gegen 3Uhr oder vielleicht auch etwas später. Da wir am nächsten Tag gleitendes Frühstück hatten war das ja kein Problem dachten wir. Frühstück bis um 11 Uhr und dann gleich schon fast wieder Mittag gegen 12:30Uhr. Herrlich.  24072015 Wuelmersen komp (563)
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Samstag 25.7.2015 Ja das gleitenden Frühstück ist ja so eine Sache. Ich hatte ja gedacht das ich, ja und auch die Kinder, mal etwas ausschlafen können. Ja denkste. Da hat man doch wieder die Rechnung ohne das Wetter aufgestellt. Da machte sich doch das Unwetter breit. um acht Uhr war ich dann wach da einige andere Frühaufsteher schon auf den Beinen waren und sich rege unterhalten haben. Das waren dann für einen selbst nur ein paar Stunden Schlaf. Dann hieß es Zelte abspannen und nachspannen. Doppelte Abspannleinen und mehr Heringe war die Devise. Da wir nicht so viele Heringe hatten, hieß es dann für uns das wir Heringe schnitzen konnten. Nach ein paar Stunden hatten wir dann die Kothen, Weißzelte und besonders die Jurte soweit abgespannt dass sie stehen bleiben konnten. Die lütten Jungs und Deerns waren dann mit einigen Braunen Halstüchern los zum Holz holen, damit die Zelte nachher schön geheizt und befeuert werden konnten. Mit dem Abspannen waren wir gegen 13 Uhr bummelig fertig. Der Wind war schon ganz schön in Gange und hatte so circa 85km/h. Die Kropper mussten noch vier Großjurten runternehmen, da sie zu sehr zu Segeln wurde. Da halfen selbst der LKW und die anderen Fahrzeuge nicht, die wir vor die Zelte gestellt hatten. Da wir direkt an der Mauer stehen, die vor der Wetterfront steht, hatten wir Glück, das wir alles stehen lassen konnten. Am späten Nachmittag hatten wir die höchsten Boen zu verzeichnen, gegen Abend war es dann nur noch ein etwas stärkerer Wind. Jetzt istz es kurz vor Mitternacht und die Kinder liegen seit knapp 1,5 Stunden im Bett und waren auch sofort eingeschlafen. Jetzt halten wir das Zelt warm, damit es nicht zu klamm wird innerhalb des Zeltes.Unsere Bilanz bisher :

  • 2 Sonnenstiche
  • Einmal Nuss Allergie
  • ein paar Schnittwunden die ganz leicht mit Pflaster zu versorgen waren
  • 2 fiese Blasen an der Hacke
  • ein paar Sonnebrände auf den Fußrücken, Kopfhäuten und Armen.

nun schauen wir wie das Wetter morgen beim Austehen ist

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 Sonntag 26.7.2015  Heute hat der große Gottesdienst im Lager stattgefunden. Das Thema war die „geistliche Waffenrüstung“. Ich durfte einen Teil zur Predigt dazu tragen. Wir haben diese Waffenrüstung aufgeteilt und für uns war es der Gürtel der Wahrheit und der Panzer der Gerechtigkeit. Die Kinder haben sehr faszinierend zugehört was darüber gesprochen wurde. Der Höhepunkt im Gottesdienst war die Konfirmation von Dennis aus Solingen. Dennis ist einer der Mitarbeiter dort und schon über 18 Jahre alt. Seine Eltern sind heute extra zur Konfirmation zu Besuch gekommen. Nach dem Gottesdienst ging es dann fließend in das Mittagessen und die Mittagspause über. Nachmittags war dann einer der Höhepunkte im Lager. Die Ritterspiele standen an. Begleitet wurden diese Spiele von Gauklerei und Kleinkunst. An diesem Tag gesellte sich unser König Fabian III. und Königin Uta I. unter das Fußvolk und nahm mit Ihrer Wachmannschaft an den Spielen teil. Fabian III. schlug den Gewinner der Ritterspiele zum Ritter des Tuniers.
Da wir alle etwas groggi von dem Unwetter waren, gab es einen freien Abend, wo wir die Kinder zügig ins Bett geschickt haben. Der morgige Tag bringt wieder aufregendes mit sich.
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Montag 27.7.2015 Heute haben wir ein Geburtstagskind in unserem Stamm. Der große Philipp hatte Geburtstag. Das Schöne an einem Geburtstag im Lager ist, dass man ein Geburtstagsständchen von allen die da sing gesungen bekommt. In diesem Fall waren es 150 Stimmen die gesungen haben. Und was es auch noch für jedes Geburtstagskind im Lager gibt sind ein Marmorkuchen und ein T-Shirt mit Namen und Geburtsdatum drauf. Und sogar das Schlossgespenst Wülma ist auf einigen T-Shirts zu sehen. Wir Heiligenhafener haben auch alle darauf unterschrieben, damit Philipp sich daran erinnern kann wer mit Ihm alles zusammen dort war.
Am Nachmittag hieß es dann Sachen packen für die Übernachtung auf der Krukenburg. Für die Stämme aus Harksheide, Haddeby und Heiligenhafen ging es dann zu Fuß zur Krukenburg. 5km war die Strecke insgesamt lang, wobei der letzte Weg das ganz schön in sich hatte. Der Anstieg war nämlich sehr steil. Bis auf unsere Fuß Kranken die mit dem Essen nach oben gefahren wurden, sind alle da oben angekommen. Dort oben angekommen wurde die Ruine erst einmal begutachtet, bevor es daran ging das Nachtlager aufzubauen. Der drehende Wind oben auf der Burg machte es nicht einfach. Zum Abendessen gab es dann dort oben Frikadelle, Gemüse, Kartoffeln und einen leckeren Grießbrei mit Erdbeersauce.
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Dienstag 28.7.2015 Liebe Eltern,mein Feldtelefon hat sich vor ein paar Tagen selbstständig gemacht und ist baden gegangen. Ich bin momentan nur hier oder aber via Facebook erreichbar. Ich warte jetzt auf Ersatz und dann melden wir uns wieder
Am heutigen Morgen ging es dann so zurück von der Krukenburg das man zum Mittag wieder auf dem Lagerplatz war. Denn am Nachmittag ging es weiter mit den AGs und Spielen. Der Besuch des Freibads haben wir abgesagt, da es zu frisch war. Keine Angst liebe Eltern, alle haben mittlerweile schon mindestens einmal geduscht und einmal die Socken gewechselt. Nachdem wir alle gespielt und gebastelt haben, ging es nach dem Abendessen weiter zum Anspiel wo uns die Geschichte von Isolde weitererzählt wurde. Und doch nicht ganz zu Ende. Denn das Ende wurde wie immer in der Gute Nacht Jurte zu Ende vorgelesen von den Mitarbeitern.  28072015 Wuelmersen komp (32)
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 Mittwoch 29.7.2015  Nur noch ein paar Tage und wir sind wieder zuhause. Doch bevor das passiert, konnten wir heute noch ein Mal ausschlafen und das gleitende Frühstück genießen.. Während wir ausgeschlafen haben, sind ein paar mutige in der Diemel Kanu gefahren. Am Nachmittag haben wir dann das Festbankett für den Abend vorbereitet. Jeder Stamm hat etwas zu dem Bankett beigetragen. Die Kropper Pfadis haben im Dutch Oven Schichtfleisch gemacht, lecker mit Zwiebeln und Bacon. Haddeby hat leckeren Tomate Mozzarella gemacht; Harksheide einen leckeren bunten Salat und Dressing. Solingen und wir haben leckere Rosmarin Kartoffel gezaubert. Das Deko Team hat für uns eine große Tafel hergerichtet mit den tollen Windlichtern die in den AGs gezaubert wurden. Bevor es überhaupt an die Tafel ging gab es noch ein Anspiel in der wir in der Geschichte ein Stück weiter gekommen sind. Schnell noch ein Gruppenfoto mit allen gemacht und dann ging es ganz schnell an die Tafel. Denn wir hatten alle Kohldampf. Zum Nachtisch gab es Schoko- und Zitronencreme. Nachdem wieder alle abgewaschen hatten gab es noch für jeden einen Becher Tschai zum Ausklang des Abends.  29072015 Wuelmersen komp (1)29072015 Wuelmersen komp (47)
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Donnerstag 30.7.2015 Liebe Eltern,mein lieber Bruder, der uns das Material aus Kropp mitbringen wollte hat sich leider mit einem Bohrerkopf in den Hand gefräßt. Also Plan Änderung.Die gesamte Mannschaft von Heiligenhafen wird am Freitag um 19:51 Uhr in Neustadt mit der Bahn ankommen. Danach werden wir Mitarbeiter mit einem Fahrzeug meiner Eltern gen Kropp fahren um das Material zu holen. Wir werden gegen 0:30 Uhr am Samstag früh mit dem Material und den Isomatten und Schlafsäcken wieder da sein. Wir würden uns sehr freuen wenn wir Unterstützung von Euch Eltern bekommen würden um das Material schnell ins Lager zu bekommen. Dann können wir alle schneller ins Bett. Wir würden uns sehr freuen über Eure Hilfe.
Der vorletzte Tag ist zu Ende gegangen. Heute Vormittag haben die Kinder noch AGs gemacht und parrallel wurden schon einige Zelte abgebaut und auch schon die Lagerbauten zurückgebaut. Nachmittags ging es dann gemeinsam ans runternehmen der Zelte. Gegen späten Nachmittag haben wir dann alles im Anhänger gehabt und die Kinder sind mit Ihren Isomatten und Schlafsäcken in den zweiten Gewölbekeller gezogen. Zusammen mit den Solingern schlummern sie die letzte Nacht dort unten und lassen noch einmal alles ein wenig auf sich wirken.Heute Abend hatten wir den Dankeschön Abend. Dort haben wir viele goldene Klobürsten, Schraubendreher, Spülbürsten, Feuerzeuge und und an ganz viele Mitarbeiter verteilt die während des Lagers einen super Job gemacht haben. Da gab es zum Beispiel das KPT oder besser als Klo Putz Team bekannt, die dreimal täglich die Sanitären Anlagen für uns sauber gemacht hatten. Das Küchtenteam bekam die goldenen Kochlöffel und schöne Rosen geschenkt. Es war noch so viel, dass man es gar nicht alles aufzählen kann da der Platz nicht reicht. Morgen, wobei man auch schon heute sagen kann, gibt es noch die heiß begehrten Lagerabzeichen, ein Lunchpaket und dann heißt es für uns schon Mittagessen und auf in das Abenteuer Zug. Jetzt sind die Jungs und Deerns schon Profis darin. Hauptsache sie können viel umsteigen, ansonsten wird denen wieder langweilig. Wobei wir das morgen erst einmal abwarten, da alle nicht mehr so fit und aufgedreht sind wie am Anfang auf der Hintour.Was man sagen kann, ist, dass es für alle Wölflinge die mit waren ein riesen Abenteuer war. Es gab super Tage und es gab auch Tage wo alle ein wenig müde waren. Doch sie haben sich alle wacker geschlagen und können stolz auf sich sein dass sie dieses Abenteuer mit gemacht haben. Alle freuen sich auf Ihre Bett zuhause und auf Ihre Familien. Bis später am Bahnhof  30072015 Wuelmersen komp (126) 30072015 Wuelmersen komp (147)30072015 Wuelmersen komp (45)
Liebe Eltern,ich möchte mich ganz herzlich für Euer Vertrauen und Eure Hilfe bedanken die ihr mir und uns entgegen gebracht habt. Denn ohne dass hättet Ihr uns Eure Kinder nicht vertraulich in unsere Hände gegeben. Für Eure Kinder war es ein super Erlebnis.Ich möchte mich auch bei den Eltern bedanken die mit uns Mitarbeitern noch in der Nacht von Freitag auf Samstag das Material im Paradies ausgeladen und weggeräumt haben. Dies ist nicht selbstverständlich.Gut Pfad und noch schöne Sommerferien Euch allen