Herzlich wilkommen . . . . .

Corona Blog

Teil 17, Karfreitag

Er lässt die Ohren hängen.

Kommt Ihnen das Bildmotiv bekannt vor? Schauen Sie etwas tiefer, wir hatten vor ein paar Tagen einen Blick geworfen auf Michelangelos Maria, die uns den toten Sohn hinhält. Diese Skulptur war wohl Vorbild für diesen Osterhasen, der uns ein totes Menschenkind mit hängenden Ohren und voller Trauer hinhält. Ich habe diesen Hasen auf dem Wiener Zentralfriedhof entdeckt und fotografiert. Ostern, das erzählt der Hase, fängt mit hängenden Ohren an, nicht mit Halleluja, sondern mit O Haupt voll Blut und Wunden. Das Wonneproppenchristkind vom Weihnachtsfest endet zunächst gemartert und getötet, bevor es am dritten Tage….aber halt, erstmal das Traurige. Wer gleich jubeln will, am dritten Tag und Halleluja, der will sich dem Leid nicht aussetzen. Leid bewältigen wir Menschen nämlich nicht mit Hurra, sondern erstmal durch Mitleid und Träne, daraus wird dann Liebe, und das verändert etwas, und erst wenn wir da sind, darf es Halleluja sein. Erst hängende Ohren, seht, diesen Menschen, und dann beten wir, dass wir das Leben lieben. Ostern ist nicht Vollmilch süss, sondern eher Zartbitter. Dieses Jahr besonders. Gott segne Sie.  Ihr P. C. Sauerberg

Teil 16

Ein Friedhof.

Warum dieses Bild? Ist es nicht alles trist genug?

Und dennoch will es mir nicht aus dem Kopf, das Thema „Sterben“.
Heute kam eine Nachricht an uns vom Eutiner Propst Barz. Wieder einer von uns heute verstorben.
Ein Pastor deutlich jünger als ich, nicht Corona, sondern Krebs, soviel ich weiß. Thomas Merfert.
Wieder einer. Er, Thomas Vogel, Tim Voss, Hajo Merker, Otto Uwe Kramer, Torsten Marienhagen, Regine Sabrowski. Diese Namen fallen mir ein.

Was ist das?
Warum so viele innerhalb weniger Jahre in diesem Kirchenkreis?
Ratlosigkeit. Ist da etwas Gefährliches an diesem Beruf?
Vielleicht zu viel Konzentration auf andere, zu wenig Hören auf sich selbst?
Ich weiss es nicht. Es macht mir jedoch ein wenig Angst.
Ich weiss von Kollegen und Kolleginnen, dass sie gesundheitlich angeschlagen Dienst tun, oder sich trotz Grippe nicht krank schreiben lassen.

Ich will auf mich achten. Will noch etwas leben. Achten Sie bitte auch auf sich, liebe Leser. Nicht nur in Coronazeiten, sondern immer.

Teil 15

Heute war ich an der Kirche.
Die Aktion „Ostern findet doch statt“ begucken.
Die Eibe neben der Ehrenhalle voller Eier.
Im Gästebuch innen in der Halle Einträge. Toll. Ich habe mich gefreut.
So einfach, mit so wenigen Mitteln können wir Hoffnung ausdrücken.
Macht weiter so.
Mir fällt der Gildemarsch ein. Haltet aus im Sturmgebraus, Zeigen wir, zeigt der Stadt, das wir fest zusammen stehen….warum nicht mit bunten Eiern!

Teil 14

Ein Mundschutz. Meine Nachbarin näht sie,  und sie hat mir einen geschenkt. Ich fühle mich sicherer damit. Er schafft Distanz, Menschen mit Mundschutz halten mehr Abstand. Sie geben sich damit  das Signal, bitte bleib mir vom Leib, ich bin Dir und Du mir gefährlich.

Ich finde es gut, wenn wir im öffentlichen Raum, in Supermärkten oder bei anderen Kontaktsituationen ihn tragen. Wir sollen es den Viren so schwer wie möglich machen.

Teil 13

Es ist ein Frühlingssonntag.

Corona kann mich mal….die Sonne lacht, meine Frau und ich schnappen uns die Walkingstöcke. Auf in den Wald. Streezer Berge. Kennen Sie nicht?

Das ist ein Gebiet zwischen Giekau, Darry und Lütjenburg, unserer Herkunftsheimat.
Buchenwald, der Streezer Berg mit 130 m und der Piesberg mit 134 m formen eine echt wild anmutende Landschaft, die Eigernordwand Schleswig Holsteins.
Wir wandern eine schöne, 7,5 km lange Rundtour, begegnen dabei nur sehr wenigen Leuten, freuen uns an der Natur, der Waldlandschaft, die wir in Heiligenhafen ja fast nicht haben, an den Teichen, Tümpeln, der Lerche und ihrem Gesang, am warmen, seidigen Frühlingswind an den Kuppen.

Dann ist die Runde beendet. Hunger, Durst, Oldenburg, der MacDrive hat doch tatsächlich auf. Zweimal Supersparmenü, Hamburger Royal mit Pommes rot und Cola light ohne Eis. Eingetütet, bezahlt, ab nach Neuratjensdorf mit dem Auto, – da essen wir das Menü genüsslich auf der Bank an der Bushaltestelle in der Nachmittagssonne, beäugt von so manchem vorbei fahrenden Radfahrer. Aber keine Angst, liebe Neuratjensdorfer, den Abfall haben wir mitgenommen. Ein schöner Sonntag. Palmsonntag.

 

Teil 12

Die Pieta Michelangelos aus dem Petersdom.
Eine fast noch kindliche Maria präsentiert uns ihren getöteten Sohn.
Hier, nehmt hin, Christi Leib für Euch gegeben, sein Blut für Euch vergossen.

Es ist besser, einer sterbe fürs Volk als das das ganze Volk verderbe, sagt der Hohenpriester in der Passionsgeschichte, und sie beschlossen, ihn zu töten.

Es ist besser, wir opfern ein paar Alte und eh Hinfällige, bevor dieses Virus uns die ganze Wirtschaft ruiniert.
Darum Schluss mit shut down. Sagen Sie heute, die Jüngeren, die die was zu verlieren haben und ohne Wohlstand nicht leben wollen.

Kommt das Selektieren wieder? Lebenswert, jung, hat Zukunft, alt hinfällig, lebensunwert, kann man opfern?

Maria hält ihn uns hin. Christus für Dich. O Mensch, bewein Dein Sünde groß.

Teil 11

Meine Enkel.
Ich hoffe, Sie haben auch Kinder oder gar Enkel.
Wenn ich mit ihnen zusammen bin, fühle ich genau, sie sind Fleisch von meinem Fleisch, Blut ist dicker als Wasser.

Das Leben, mein Leben, in ihnen geht es weiter. Auch eine wunderschöne Osterbotschaft.

Ihr P.C. Sauerberg

Teil 1o

Liebe Leser,

heute ein Foto von meinen Walking Stöcken.

Warum das? Ich will es Ihnen erzählen.
Wie sie schon aus Blog 1 wissen: Ich gehöre zur Gruppe der Risikopatienten, ü 60 und Bronchialasthma.
Und ich darf daher auf keinem Fall mich anstecken, weil die Krankheit wahrscheinlich in mir einen heftigen Verlauf nehmen würde, einen gefährlichen Verlauf dazu.
Und da ich noch etwas am Leben bleiben will, lebe ich nun ganz zurück gezogen. Self isolated.

Das Schicksal teile ich sicher mit Vielen in Heiligenhafen, die Vorerkrankungen haben, an Krebs behandelt wurden etc.
Und für uns als Risikogruppe wird sich dieses Isolieren wohl auch so bald nicht ändern, selbst wenn man für den großen Rest der Bevölkerung nach den Osterferien alles wieder hochfährt.
Im Gegenteil, es wird für uns nur um so gefährlicher.

Aber jeden Tag einmal gehe ich raus. An die Luft.
Mit meinen Stöcken oder per Rad. Sie haben mich vielleicht schon gehen sehen?
Unten zwischen Bennewitz und Strandhusen, das ist mein Revier. Natur, grün, einsam genug, wenigen zu begegnen, erholsam; dieses Rausgehen muss sein und werde ich mir nicht nehmen lassen, so lange irgend möglich.
Es macht die Lage aushaltbarer.

Denn manchmal überkommt mich die Traurigkeit, das ist auch wahr.
Wie lange?
Was mutest Du Deiner Frau damit zu?
Meine Enkel möchte ich sehen.
– Und was macht das mit dem Beruf? Bin doch als Pastor nun unbrauchbar? Ein Pfarrer, der nicht zu den Menschen darf.
Keine Trauung, keine Trauerfeier, nichts wo irgendwo Nähe aufkommen könnte.
Ich weiss nicht wie es werden soll. Ich glaub, der Propst auch noch nicht.
Und 2021 wollte ich eh in Pension, aber doch nicht so!….

Nachher nehm ich mir wieder meine Stöcke….

Ihr P.C. Sauerberg

 

 

Teil 9

 

Die Wüste Juda

2011 machte ich dieses Bild in der Wüste Juda östlich Jerusalem auf halbem Weg nach Jericho hinunter. Wüste kannte ich nicht: wissen Sie was Stille ist? Unheimliche Stille? Und was Sonne ist? Brennende Sonne? Und was Trockenheit ist? Knochentrocken.-Weniger als ein Regenguss im Jahr. Das ist Wüste.

Aber obgleich das Bild auf den ersten Blick wie ein Foto aus dem Totenreich wirkt…in der Mitte ist es grün. Palmen. Eine Oase.

Christus lebt. Das Leben ist nicht klein zu kriegen.

Ostern. In der Wüste „Corona“. Äh, Entschuldigung, Juda natürlich. Ist mir so rausgerutscht, das C- Wort.

Teil 8

Heute mal ein Gedicht.

Ja, es wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wage es auch Du.

Frühling

(Theodor Fontane)

Nun ist er endlich kommen doch

in grünem Knospenschuh;
Er kam, er kam ja immer noch,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,

nun treiben sie Schuss auf Schuss;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei;
es bangt und sorgt: Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.

 

 

Teil 7

Liebe Leser,

dieses Foto hatten wir schon einmal, im Sonnenschein.

Eigentlich sollte es ja Frühling….und nun Winter.
Eigentlich wollten wir ja Ostern…und nun Novembertristesse.
Eigentlich….und nun….

Der Shutdown geht mir auf den Geist.

Nicht weil ich das mit „Zuhause bleiben“ nicht aushielte.
Das geht bisher ganz gut. Und man darf ja auch mal raus.
So haben meine Frau und ich am Samstag im Sonnenlicht eine nette Radtour gemacht über Dazendorf, Sulsdorf, Neuratjensdorf und Rossee.

Nur etwas anderers ist es.
Nichts ist planbar, nichts im Griff.
Wie oft haben ich und andere Pastoren das so dahin gepredigt: Du hast Dein Leben nicht in der Hand.
„Meine Zeit steht in Deinen Händen“. (Psalm 31)

Aber nun ist das echt so.

Nun spüre ich, und Sie vielleicht auch, was das heisst.
Nicht in der Hand.
Nicht im Griff.
Kontrollverlust.
Keine Antwort haben.
Konfirmation, klappt das 27.6.-28.6.?
Hochzeiten im Juni?
Oder die geplanten Ausflüge?
Oder Rock am Kirchberg?
Gibt es ein Hafenfest?
Kieler Woche, Warnemünder Woche, Olympia…alles ist schon abgesagt.
Ich tippe mal: Gilde, Hafenfesttage, das folgt noch.

Wir haben es nicht im Griff.
Das Leben ist nicht mehr in unserer Hand.
Kontrolle?
Nein. Wir spüren das jetzt.

Auch eine Lehre aus diesen Tagen.

                                                                         Ihr Pastor C. Sauerberg

Teil 6

Liebe Leser.

Tag Sechs des Shutdown.
Langsam gewöhne ich mich an das gebremste Tempo.
Ich war eh nie der Schnellste und brauche es sowieso etwas gebremster, wegen Nachdenken.

Aber Corona ist kein Wellnessprogramm, sondern eine ernste Sache.

Und daher, Carsten, werde nicht leichtsinnig.

Wie leitet man eine Gemeinde in dieser Zeit?
Erstmal bin ich froh, das ich mit Felipe wieder einen Austauschpartner habe, sein Freimonat ist um.
Ausserdem sind wir ein feines Team, die Maike, die Andrea, die Marion, Nicole, Markus, Tim , Antje, Frank R. usw usw.

Dennoch, es sind Personalbeschlüsse zu fassen, es sind Aufträge zu vergeben, etc.
Und das kann ich doch nicht wie so ein Diktator im Alleingang machen.
Sitzungen dürfen nicht sein.
Also probieren wir Telefonkonferenz.
Hab heute meine Kirchernvorsteher zu einer Telefonkonferenz nächste Woche Freitag abends eingeladen.
Mal sehen, wie das klappt.
Man muss eine Nummer wählen, landet mit dieser in einem virtuellen Konferenzraum, gibt einen Code ein,
und dann können wir per Telefon gleichzeitig miteinander reden.
Einmal hab ich sowas schon mit dem Propsten mitgemacht.
Geht gut.

Morgen, am Sonntag, gibt es keinen Blogbeitrag.

Da können wir ja gemeinsam den Streamgottesdienst gucken auf kk-oh.de. Um elf.

Bleiben Sie behütet.

Ihr P. C. Sauerberg

 

 

 

Teil 5

Morgens um acht auf unserer Terrasse.

Morgens um acht sitze ich da immer, und trinke meinen Kaffee, Sommer wie Winter.
– Wie still es ist!
Kein Auto fährt durch die Siedlung.
Kein Mensch zu hören.
Agia Galini, griechisch, auf Deutsch: Seelenruhe.


Horch, es zwitschern Vögel.

Da zwischen den Blumenpötten raschelt es.
Mag eine Maus sein.

Nein, völlig still ist es nicht.

Es ist Leben da.

Die Menschenwelt ist still geworden durch das Virus.

Aber die Menschenwelt ist nicht die der Vögel oder Mäuse. deren Welt ist wie immer.

Eine kleine Lehre, dieser Morgen: Mensch, nimm Dich nicht so wichtig.


Meine Katze huscht vorbei, sie hat die geöffnete Terassentür zum Ausgang genutzt.
Auch ihre Welt ist wie immer.
Corona interessiert sie nicht, das Rascheln zwischen Blumenpötten allerdings schon….
da ist so viel Leben in der Welt, mich beschleicht irgendwie Osterstimmung. an diesem Morgen.

Ihr P. C. Sauerberg

 

 

Teil 4

Zwei Bilder aus Rom.

Das Pantheon, ein uralter Tempel, der im antiken Rom der Verehrung aller unbekannten Gottheiten diente,
man ging auf Nummer sicher, und verehrte vorsichtshalber auch die Götter, die man nicht kannte,
wer weiss, schaden kann es ja nicht.
Aus dem Pantheon wurde dann eine Kirche, das ist es bis heute, vielleicht die älteste Kirche der Christenheit.

Wie mag es da heute, 2020 im März aussehen?
Auch dieses Bild ist aus dem März, nur eben 2017.
Da war Leben, Treiben, Trubel.

Und heute Italien…Totenstille.

Das nimmt mich mit.

Es sind so liebenswerte Menschen, und nun dieses Leid.

Lasst uns zur Kuppel hoch blicken,
die Augen heben,
die Seele soll den Himmel suchen, – da ist es, ein rundes Fenster in der Deckenkuppel , ganz oben.

Still beten wir.
Herr, für Italien.
Für Spanien.
Für Deutschland.
Für …. Für….. Für….Herr, erhöre uns. Kyrie eleison.
Amen

 

 

 

 

 

 

Teil 3

Liebe Leser;

Tag drei.
So ein Virus, das einen ans Haus fesselt, das macht was.

Das macht gleichgültig. Träge. Egal-Stimmung.

So lauf ich seit Tagen in Jogginghose rum.

Muss ja eh drin bleiben, wozu gut anziehen!
Heut morgen sah ich die Hose. Und fühlte: Du sch….Virus, das machste nicht mit mir. Wer immer in Jogginghose rumläuft hat die Kontrolle über sein Leben verloren, meinte Lagerfeld, Gott habe ihn selig.

Recht hatte er.
Sie wanderte in den Wäschekorb.
Ich vor den Schrank und meine beste Jeans gegrabbelt.
Wofür? –Für mich, für meine Frau, für die Würde. Dafür.
Bleiben sie behütet.

Ihr P. C. Sauerberg

 

 

 

Teil 2

Liebe Leser,

Heute einmal wenig Text.
Dafür Bild.

Glaubt daran: diese Tage kommen wieder.

Liebe Grüße: Euer P. Sauerberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil 1

 

Hafen

Bin aus dem Verkehr gezogen. Bronchialsthma. Risikogruppe. Soll mich sehr vorsehen. Sehr! Mir das Virus nicht einfangen. Wäre gefährlich….
Aber nur zu Hause sitzen? Ich weiss, einige müssen das, sie können nicht mehr laufen, oder sind anderweitig gehandicapt. – Sie tun mir leid.

Ich setz mich aufs Rad. Kontaktsperre Tag eins. Sonne pur. Alles leer am Hafen. Hafen, das ist Heiligenhafen Ost, das ist mein Gemeindebezirk, hier sind meine Leute, Ost ist Hafen und Fisch und ….heute ist alles leer. Niemand da. Die Eisbude zu, Fischhalle zu, Rohdes Laden zu, Nordpol….und wenn ich einen träfe von den Much, Foth oder Gnewuch…ich müsste ihn mir zwei Meter vom Leib halten. Irreal. Die ganze Welt ist irreal. Für mich war Gemeindearbeit nie, 1000 Kreise gründen, sondern immer draußen herumlaufen und die Leute treffen. Geht nicht. Hab Berufsverbot.

Einen Kaffee? Ein Softeis von Renate? Ich könnte zu Georg Rehse ins Büro auf einen Schnack? Geht ja nicht, der darf mich gar nicht reinlassen. Die Welt ist völlig anders.

Aber der Himmel ist da, und er ist blau. Dieses Märzblau. Dieses Blau des Frühlings.
Ich denk an ein Gedicht:

 

 

 

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!
Ludwig Uhland

                                                                    Bleiben Sie behütet. Ihr P. Carsten Sauerberg

 

 

Tageslosung
der Herrenhuter Brüdergemeine: Donnerstag, 9. April 2020:

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.
Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
Markus 14,26
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