Herzlich wilkommen . . . . .

Allgemein

Ostergruß von Propst Dirk Süssenbach

Liebe Kirchengemeinden in der Propstei Oldenburg,
liebe Pastoren und Pastorinnen!

Seit meiner Konfirmandenzeit bin ich ein Liebhaber der Osternacht-Feier.
Die Gemeinde wartet in der nachtschwarzen Kirche auf das Licht der Osterkerze, die als Symbol der Auferstehung in den Kirchraum getragen wird. Dann wird das Licht durch die Reihen weitergegeben, bis jeder eine kleine brennende Osterkerze in den Händen hält.
Dabei wird der dunkle Raum langsam immer heller – das Halleuja lauter und fröhlicher.
Oft habe ich mit anderen die ganze Nacht hindurch in der Kirche betend gewacht und auf diesen Moment gewartet.
Nach dem Gottesdienst ging es dann bei Sonnenaufgang singend zu den Gräbern der Toten, um auch ihnen das Osterlicht zu bringen, das uns verspricht: Das Dunkel dieser Welt ist überwunden.
Dabei muss ich in diesem Jahr besonders an Pastor Thomas Merfert und seine Familie denken, der nach schwerer Krankheit in dieser Woche verstorben ist.

Auf die Osternacht werde ich, werden wir in diesem Jahr verzichten müssen. Dass unsere Kirchen auch zu Ostern für Gottesdienstbesucher geschlossen bleiben, wir weiterhin Verzicht üben, um Infektionsketten zu unterbrechen, ist für mich eine schmerzliche Erfahrung auch wenn ich die Entscheidung richtig finde.
Nur so können wir Menschenleben zu schützen.

Wir erleben eine Passionszeit, die auch mit Ostern nicht vorbei sein wird. Auch nach Ostern werden Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus sterben. Die Katastrophe in den Elendsgebieten Afrikas und den Flüchtlingslagern beginnt erst.
So kann es in diesem Jahr nur ein „gebrochenes Osterlob“ für mich geben, ein „Broken Hallelujah“, wie es in einem Song von Leonard Cohen heißt. Aber genau dieser Umstand bringt mich den Jüngern Jesu nahe wie nie zuvor.

Mit Jesu Auferstehung war in Jerusalem vor mehr als 2000 Jahren ja auch nicht einfach alles gut.
Die römische Besatzungsmacht unterdrückte weiterhin die Völker.
Die Gewalt ging weiter, Armut und Elend, Flucht und Vertreibung, Krankheit und Tod gingen einfach weiter, auch wenn das Grab leer war.
Das Coronavirus führt uns das heute vor unserer Haustür deutlicher als sonst vor Augen.

Auch das „Oster-Halleluja“ der ersten Zeugen war gewiss noch kein „volltönendes“ Halleluja. Dafür erzählen die Ostergeschichten zu oft von Zweifel und Unglauben.
Das beste Beispiel ist Thomas, der dann auch gleich den Beinamen „der Zweifler“ behalten hat. Er spricht aus, was viele damals wie heute denken: „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich’s nicht glauben.“ (Joh. 20,25).
Trotzdem ist für die verängstigte und verschreckte Anhängerschar Jesu mit Ostern offensichtlich etwas neu und anders geworden.
Die Angst vor dem Dunkel in der Welt ist nicht einfach weg – aber durch Ostern lässt sich mit dieser Angst anders leben und umgehen.
Nach und nach kamen die Jüngerinnen und Jünger aus ihren Verstecken heraus. Für das Bekenntnis zum auferstandenen Jesus setzten sie nun ihr Leben ein – manchen Kriegsherren und Machthabern zum Trotz.
Immer wieder haben Menschen aller Zeiten und Generationen die Erfahrung machen dürfen, dass man aus der christlichen Hoffnung heraus gerade im Angesicht von Krisen und Katastrophen mutig, gelassen und hoffnungsvoll leben kann.

Die Kraft der Auferstehung zeigt sich für mich auch da, wo sich Gemeinden gerade jetzt für Gemeinsinn, Zusammenhalt, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein in Krisenzeiten stark machen.
Und ich bin gewiss, dass uns diese Auferstehungskraft auch in den kommenden Wochen tragen, aufrichten und Orientierung geben wird, in den Aufgaben und Entscheidungen die vor uns liegen, um auch als Kirchenkreis Ostholstein diese besondere Zeit mit all ihren Herausforderungen für die uns anvertrauten Menschen in unseren Kirchengemeinden, allen Einrichtungen sowie in den Diensten und Werken zu gestalten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Osterfest!

Bleiben Sie behütet und gesund!
Ihr
            Propst Dirk Süssenbach

Ein Wort zu Ostern von Pastor F. Axt

Wie in jeder Woche schaue ich zu Anfang in meinen Kalender.

Alle Termine – abgesagt. Wegen Corona.
Sie wissen ja.
Aber da entdecke ich drei Anmerkungen, die nicht durchgestrichen sind. Es sind keine persönlichen Eintragungen von mir, sondern vorab abgedruckt worden.
Die Tage sind sichtbar hervorgehoben als Feiertage: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag.

Wie schön wäre es, wenn wir einfach wie immer miteinander Ostern feiern könnten; mit Kindern und Enkelkindern bunte Ostereier suchen am Strand;
ausgelassen als Familie oder mit Freunden ein Ostermenü in einem der vielen Restaurants genießen;
fröhlich als Einheimische und Gäste Gottesdienst feiern.
Aber all dies ist in diesem Jahr nicht möglich. Alles abgesagt und geschlossen.
Auch Trauerfeiern nur noch im allerkleinsten Kreis. Das geht nicht spurlos an mir vorbei.
Auch wenn die Not noch nicht persönlich bei mir angekommen ist, berührt mich das Schicksal der vielen betroffenen Menschen. In den Medien lese ich von einer der dunkelsten Stunden der Menschheit, die uns getroffen hat.

Während ich darüber nachdenke, kommt mir ein Kirchenlied in den Sinn.
Es ist ein Lied, das zwischen Passion und Ostern liegt und beide Feste verbindet:

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt.

Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
Wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot.
Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
Unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
Hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün

(Ev. Gesangbuch Nr. 98, Hörprobe im Internet: www.liederschatz-bayern.de)
oder
von Kantor/Organist Tim Weigardt gespielt im youtube-link

Im Hintergrund dieses Liedes steht die biblische Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu, des leeren Grabes und dem Glauben an seine Auferstehung. Dahinter steht der Gedanke, dass die Liebe Gottes nicht totzukriegen ist. Diese Liebe gilt uns, trotz oder gerade in unserer Lieblosigkeit, unserer Fehler und unserem Festhalten am eigenen Leben. Diese Liebe Gottes soll wie ein Keim neue Hoffnung und neues Leben in uns pflanzen. So wie die Natur im Frühling zu neuem Leben erwacht: Diese Liebe ist es, die wie ein sanfter Blumenteppich auch das größte Leid bedecken und verwandeln kann. Das Foto der österlich geschmückten Stadtkirche soll dies veranschaulichen. Und eben doch – trotz aller Herausforderungen – ein wenig Osterfreude auch zu Ihnen nach Hause bringen.

 

Im Kalender steht:
Es ist Ostern. Wie gut, dass es feststeht; dass wir uns nicht danach fühlen müssen, ob Ostern ist oder nicht; dass die Auferstehung Jesu eine unauslöschbare Spur der Hoffnung und der Liebe in der Menschheitsgeschichte hinterlassen hat. Im Namen der Kirchengemeinde und meines Kollegen Pastor Sauerberg wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie behütet.

                                                                                                                Ihr Pastor Felipe Axt

Hoffnungsläuten

 Innehalten und Beten am Mittag

Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt.
Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!

Die Bischöfinnen und Bischöfe der Nordkirche rufen zu einer nordkirchenweiten Aktion auf. In ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sollen mittags um 12 Uhr die Glocken läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit.

Glocken rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet.
In dieser Zeit können sie zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen,
um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen.
Die Glocken erinnern: Es ist an der Zeit, sich zu besinnen auf das, was tröstet und stärkt und uns weiterträgt angesichts dieser globalen Krise.
Es ist gut, ein Ritual zu haben, das uns erinnert: Wir gehören zusammen!
Das uns fragt: Was ist jetzt wichtig?

Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen.
Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden.
Die kürzeste Definition von Religion ist: Sich zurückbinden an das, was trägt und hält!

Hier unter diesem Link finden Sie die passenden Gebetsvorschläge: Gebetsvorschläge

Weitere Informationen:
http://aktuell.nordkirche.de/
#hoffnungsläuten

Ostern findet doch statt

 

Da Ostern ja die Kirchen geschlossen bleiben und keine Gottesdienste stattfinden, hat sich die ev. KG Heiligenhafen Folgendes ausgedacht:

In der Osterwoche, also vom 6.4.-13.4. ist die Ehrenhalle der Stadtkirche über Tag geöffnet. In der Ehrenhalle befindet sich ein Stehpult mit Gästebuch, in der jeder und jede seine Gedanken, Gefühle und Gebete zu Ostern eintragen kann. Später, wenn Gottesdienste möglich sind, werden die Pastoren daraus dann vorlesen.

Auf dem Kirchberg südlich der Ehrenhalle stehen einige Bäume und Büsche. Es wäre eine schöne Aktion, wenn die Heiligenhafener diese Büsche in der Osterwoche mit bunten Eiern schmücken würden, als kleines Hoffnungs und Auferstehungszeichen in einer Zeit der Bedrohung.

Es ist nicht alles abgesagt

Liebe Kirchengemeinde Mitglieder,

Wer bin ich, und was biete ich an?
Ich heiße Waltraud Schierhold und bin seit einem Jahr im Ruhestand.
Seitdem wohne ich im schönen Heiligenhafen und engagiere mich in der AMEOS-Klinik.
Ich bin ausgebildete Meditationsbegleiterin VIA CORDIS, Märchenerzählerin u. a. für
Menschen mit Demenz und arbeite in der Erwachsenenbildung.

Seit über 15 Jahren ermutige und begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gelassenheit.

Jeden Montag sitze ich für Sie in der Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr in meinem Zuhause auf meinem Meditationsbänkchen und übe,
still und gelassen zu werden.
Dazu lese ich einen spirituellen Text, ein Märchen oder eine Weisheitsgeschichte und lasse die Woche Revue passieren.

Ich möchte in unterstützenden Gedanken bei Ihnen sein und lade Sie ein, ebenfalls still zu werden.

Eine Einführung in das meditative Sitzen lasse ich Ihnen gern per Mail zukommen, ebenfalls die Texte.

Sie bekommen also wöchentlich einen spirituellen Impuls von mir.
Gern können wir uns darüber austauschen.

Es ist nicht alles abgesagt(Hier klicken, dann bekommen sie den Flyer angezeigt)

Sie erreichen mich per E-Mail:

heiligenhafen-meditation@outlook.de

Online Gottesdienst immer Sonntags um 11.00 Uhr

Liebe Gemeindeglieder, liebe Gottesdienstbesucher,

2020 ist anders, und die Passionszeit und Ostern erleben wir sehr unmittelbar als Prüfung und hoffentlich Auferstehung. Sollten Sie als Christ Kraft und Trost im Gottesdienst finden wollen, so nehmen Sie bitte dieses online Angebot des Kirchenkreises, das wir verlinkt haben wahr. Die Qualität ist gut, es ist professionell gemacht, und man hat wenigstens etwas Sonntagsgefühl.
Auch die grossen beiden Fernsehsender ARD und ZDF übertragen Sonntags Gottesdienste;- wer nicht übers Netz streamen will, kann also auch klassisch über Tv oder Radio.

>>>Online Gottesdienst Link zu Karfreitag 2020<<<

>>Die passenden Liederzettel gibt es hier<<

 

 

>>>Online Gottesdienst Link zu Ostersonntag 2020<<<

>>Die passenden Liederzettel gibt es hier<<

 

 

Schliesslich ist es auch eine Zeit, wieder das persönliche Gebet zu üben. Ein Vater Unser, ein Tischgebet, ein paar freie Worte für die Enkel oder die Mutter im Heim, die nicht besucht werden darf oder oder, all das stärkt die Seele auch.
Probieren Sie Ihren Weg, aber hören Sie nicht auf zu glauben.

Gott segne Sie. Ihr P. Sauerberg

Sehr geehrtes Mitglied unserer Kirche,

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass auch wir als Kirche unsere Mitarbeiter schützen möchten.

Daher sind bis auf Weiteres das Kirchenbüro und die Sozialstation für externen Publikumsverkehr geschlossen.

Wir sind jedoch per Telefon erreichbar,

Kirchenbüro 5027933

Diakonie 900710

Falls ein persönlicher Besuch unumgänglich ist, sprechen Sie diesen bitte per Telefon ab.

Anfragen per E Mail beantworten wir natürlich auch.

Die Adressen sind

kirchenbuero.heiligenhafen@t-online. de

oder info@diakonie-oh.de.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Ihr Pastor C. Sauerberg

Einführungs-Gottesdienst für Pastor Axt

Am Sonntag den 9. Februar, hatten wir einen festlich, musikalischen Einführungs Gottesdienst für unseren neuen Pastor Axt.

Im Anschluss gab es einen netten Empfang mit Begrüßungs-und Beglückwünschungsreden im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen.Einführungs Gottsdienst Pastor Axt

Tageslosung
der Herrenhuter Brüdergemeine: Donnerstag, 9. April 2020:

Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.
Sacharja 8,21

Als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.
Markus 14,26
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